Werden Videospiele zuviel gehyped?

Wie jedes Jahr, gab es auch dieses Jahr wieder jede Menge Neuerscheinungen, was das Thema Videospiele betrifft. Und wie immer waren viele Titel dabei, von denen man sich mehr erhofft hatte.

Da war zum einen Spore. Was hat uns Will Wright versprochen! Eine völlig neue Art von Videospielen sollte es werden. Seine eigene Spezies zu „bauen“ und mit ihnen fremde Planeten zu bevölkern klingt ja auch vielversprechend. Letztendlich war das Spiel schlechter als erwartet. Das Spiel entwickelt sich später zu einem langweiligen Strategiespiel mit einer nicht zeitgemäßen Grafik. Es sei noch der von EA neuerdings eingesetzte Kopierschutz SecuRom 7 + DRM erwähnt. Dieser Kopierschutz erzwingt eine Aktivierung jedes Exemplares. Falls also die Aktivierungsserver down sind, kann man den Silberling als Untersätzer für seine Drinks benutzen. Gut, macht sicherlich was her. Aber ich schweife ab…

Als zweites geflopptes Spiel möchte ich mal Far Cry 2 nennen. Ja, richtig. Das Far Cry 2. Das Far Cry 2, was atemberaubend sein soll. Aber was ist? Die Grafik mag ja super sein… Aber wenn dann die Story Mist ist, und die Insel so groß, dass ich 20 Minuten brauche, um von A nach B zu kommen, bin ich enttäuscht. Warum hat man dort kein Beamer eingebaut? Dürfte so schwer doch nicht sein. Als weiteren Negativpunkt dürfte die K.I. zu nennen sein, die alles andere als realistisch ist. Welcher Mensch hält 5 Ladungen Schrotkugeln aus, ohne umzufallen? Ich kenn bisher keinen…

Aber warum sind diese Spiele gefloppt? Ich denke die Antwort liegt auf der Hand:

Die Spiele werden in den Himmel gelobt, aber letztendlich macht man sich zuviele Hoffnungen. Und damit machen sich die Entwickler auch keine Freude. Denn schließlich sind sie ja für den Brei verantwortlich, den sie produzieren.

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